Donnerstag, 22. März 2007
Neuer Online Shop der Zeit
Die Wochenzeitung "Die Zeit" hat Ihren Online-Shop deutlich überarbeitet. Das Angebot präsentiert sich ab sofort mit neuer Struktur, überarbeitetem Design und erweiterter Produktauswahl heißt es in einer Pressemitteilung. Die Realisierung und Integration des neuen Shopsystems übernahm der IT-Dienstleister "neuland" aus Bremen.

Ganz nett geworden, Anleihen an Web 2.0 Elemente sind zu sehen. Mal sehen, ob sich auch der Erfolg einstellt...

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Bertelsmann erzielt Rekordergebnis und will weiter wachsen
Endlich mal ein Konzern von dem man ein positives Ergebnis liest und der nicht gleich im nächsten Atemzug von Entlassungen spricht.

Für den Medienkonzern Bertelsmann war 2006 trotz deutlich erhöhter Finanzschulden das wirtschaftlich erfolgreichste Jahr der Unternehmensgeschichte. Wie die Gütersloher heute in Berlin mitteilten, nahm der Konzernumsatz um 7,9 Prozent von 17,9 Milliarden Euro auf den Rekordwert von 19,3 Milliarden Euro zu. Das Operating Ebit stieg um 16 Prozent von 1.610 Millionen Euro im Vorjahr auf die bisherige Höchstmarke von 1.867 Millionen Euro. Die operative Umsatzrendite erreichte mit 9,7 Prozent nach 9,0 Prozent im Vorjahr ebenfalls einen nie zuvor erreichten Stand. Der netto verbleibende Konzerngewinn wurde - darin enthalten ist u. a. der Verkauf des Musikverlagsgeschäfts BMG für 1,63 Milliarden Euro an Vivendi - auf 2.424 Millionen Euro mehr als verdoppelt (Vorjahr: 1.041 Mio. Euro). Die Zahl der Mitarbeiter stieg zum Ende des Geschäftsjahres auf 97.132 (31. Dezember 2005: 91.559).

Allerdings fuhr der Konzern seine Investitionen um mehr als die Hälfte zurück. Sie beliefen sich auf nur mehr 1.092 Mio. Euro nach 2.565 Millionen Euro im Vorjahr. Die Finanzschulden des Unternehmens erhöhten sich im Zuge des Aktienrückkaufs von 3.931 Mio. Euro auf 6.760 Mio. Euro. Vorstandsvorsitzender Thielen sagt: "Das Ergebnis war hoch erfreulich: An der Schwelle zu einer neuen Wachstumsphase ist Bertelsmann strategisch gut aufgestellt. Mit drei Vierteln unserer Geschäfte sind wir schon heute die Nummer Eins oder Zwei im Markt, 80 Prozent liegen in ihrer Profitabilität über oder gleich dem Marktdurchschnitt. Wir können ab 2008 jedes Jahr um fünf bis acht Prozent wachsen."

Alle Unternehmensbereiche von Bertelsmann mit Ausnahme von BMG konnten ihr Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr verbessern. Für die Direct Group, die ihr Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr verdoppeln konnte, sowie für BMG mussten Restrukturierungs- und Integrationsaufwendungen aufgebracht werden. Die RTL Group konnte aufgrund guter Werbemarktbedingungen und der Performance des Inhaltegeschäfts Fremantle Media zulegen. Die Unternehmensbereiche Gruner + Jahr, Random House und Arvato übertrafen das Ergebnis des Vorjahres. Zentrales Ereignis des Geschäftsjahres 2006 war der im Juli vollzogene Rückkauf der 25,1-prozentigen Beteiligung der GBL an Bertelsmann für 4,5 Milliarden Euro. Der Rückkauf erfolgte auf Basis eines Finanzierungskonzepts, das den Verkauf des Musikverlagsgeschäfts BMG Music Publishing beinhaltete. Bertelsmann will darauf mit einer Investitionszurückhaltung bis Ende 2007 und einer moderaten Dividendenpolitik reagieren.

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Stille Post
Stille Post (auch bekannt als Flüsterpost) ist ein Kinderspiel, der Begriff wird aber auch sinnbildlich für die Verfälschung von Nachrichten durch die mehrfache informelle Weitergabe verwendet.

Beim Spiel ordnen sich die Teilnehmer (je mehr desto besser) in einer Reihe oder einem Kreis an. Ein Urheber denkt sich eine Nachricht aus. Diese Nachricht wird nun flüsternd von Mund zu Ohr von einem Teilnehmer zum jeweiligen Nachbarn weitergegeben. Das Spielvergnügen ergibt sich durch die folgende Auflösung, bei der der oder die letzte in der Reihe laut ausspricht, was als letzte Mitteilung ins Ohr geflüstert wurde. Die zunehmende Verfälschung der ursprünglichen Nachricht kann dadurch dokumentiert werden, dass jeder Teilnehmer die verstandene Nachricht laut für alle wiederholt, was auch die Zahl der Lacherfolge steigen lässt.

Das Spiel kennt keinen eigentlichen Sieger. Jüngere Kinder finden Spaß daran, die ursprüngliche Nachricht zu verfälschen und dem Nachbarn auch schlimme Wörter zuzuflüstern, denn sie haben sie ja eigentlich vom Vorgänger erhalten. Mit älteren Kindern und Jugendlichen kann in der Pädagogik auf diese Weise auch die Entstehung von Gerüchten erklärt werden, da sich Nachrichten durch die subjektive Wahrnehmung bei der Weitergabe stets verändern.

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